Pressemitteilung der Gemeinde Wilnsdorf vom 25. Februar 2025
Stattlich und gesund sollen sie sein, die Bäume im künftigen Bestattungswald am Höhwäldchen. Dafür brauchen sie Raum zum Wachsen, und den hat ihnen die Gemeinde Wilnsdorf jetzt mit einer fachkundigen Durchforstung gegeben.
Das beauftragte Forstunternehmen fällte kranke oder bereits abgestorbene Bäume, aber auch solche, die andere Bäume in ihrer weiteren Entwicklung behindern würden. Ein Kniff, den Gartenfreunde aus der Pflanzenzucht kennen, und der auch in bewirtschafteten Wäldern regelmäßig angewendet wird. Eine Försterin hatte die Arbeiten im Auftrag der Gemeinde Wilnsdorf begleitet.
Freigeschnitten wurden auch schon kleine Areale für den Andachtsplatz und für Parkflächen an den beiden Zugangspunkten zum Bestattungswald. Das Forstunternehmen bewegte sich dabei überwiegend auf bereits vorhandenen Rückegassen. Diese Schneisen werden später auch die Besucherinnen und Besucher durch den Wald führen, auf begehbarem, aber nicht stark befestigtem Boden. Denn der neue Ruhewald Wilnsdorf, so der Namensvorschlag der Verwaltung, soll möglichst naturnah bleiben. Das wird sich auch in der Gestaltung des Andachtsplatzes widerspiegeln, mit einem schlichten Kreuz sowie hölzernen Sitzbänken mit und ohne Rückenlehnen.
Über das konkrete Gestaltungskonzept und den Namensvorschlag beraten der Bau- und Umweltausschuss und der Gemeinderat in ihren nächsten Sitzungen am 26. Februar bzw. 6. März. Wenn es grünes Licht gibt, alle nötigen Genehmigungen zügig vorliegen und auch die weiteren Arbeiten von guter Witterung begleitet werden, kann der Ruhewald Wilnsdorf vielleicht schon im Sommer eröffnet werden.
